Kelly & Sophia ein tolles Team

Endlich schaff ich es mal wieder zum MMM. Im Herbstgepäck habe ich heute den Kelly Skirt den ich bereits im Frühling genäht aber noch nicht gezeigt habe. Kombiniert heute mit der am Wochenende ganz neu entstandenen Shirtbluse Sophia aus der letzten LMV.

 

Den Rock habe ich wie schon erwähnt bereits im Frühling genäht und viel getragen. Der fast jeansähnliche Stoff hat entsprechend Stand und damit kommen die Falten schön zur Geltung. Knittert auch so gut wie garnicht.

 

Im Frühjahr habe ich im Schrank immer nach Kombinationsteilen gesucht. Der Rock hat kleine Kringel in beige und rot/rose. Bisher war wenig farblich passendes im Schrank und ich habe meist mit schwarzen oder weißen Oberteilen kombiniert.

 

Beim Letzten Stoffmarkt in Ulm habe ich einen roten Jersey Coupon gekauft, ohne einen echten Plan.
Zu Hause fügte sich Stoff und Schnitt (Bluse Sophia aus der LMV Sept/Okt 2018) fast “automatisch” zusammen.

 

Am vergangenen Wochenende war die Shirtbluse dann schnell genäht. Der Ausschnitt klafft dank genügend Oberweite weniger auf als gedacht – das wohl auch dank dem halsnahen Schnitt. Die Lösung des Halsausschnitt, der auch geschickt den Umschlag der gewickelten Vorderteile festnäht, finde ich besonders gelungen.

 

Ich bin froh mich mal zur Abwechslung bei einem Oberteil auch für uni-farben entschieden zu haben. So lässt es sich super mit dem Kelly Skirt kombinieren und auch sicher mit einer Jeans (noch nicht getestet) und anderen Röcken im Schrank.

 

Mit den neu erstandenen Stiefeln ein perfektes Herbstoutfit.

Verlinkt beim MMM

Jumpsuit als Geburtstagsoutfit

Zu meinem Geburtstag Mitte August habe ich meinen Jumpsuit (NewLook 6446) fertiggestellt.

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Inspiriert hat mich Nina vom MMM-Team die dieses Schnittmuster zum “Special-MMM-Jumpsuit” genäht hat. Daraufhin hab ich in einem Spontankauf sofort den Schnitt bestellt.
Bei der Stoffwahl entschied ich mich für ein Leinen-Mischgewebe das sich im Sommer wirklich herrlich trägt.

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Das Oberteil hab ich mit einer weichen  Viskose gefüttert – die von diesem Kleid noch übrig war. Trägt zum Tragekomfort natürlich bei.

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Die Verschlusslösung mit dem Reißverschluss im Rücken funktioniert prima. Auch die Position der Träger – die wirklich nicht breit sind –  ist super, sodass der BH-Träger gut darunter versteckt ist. Einzig überlege ich immer noch ein bisschen – dem Gürtel kleine Gürtelschlaufen zu spendieren. Aktuell muss ich den Gürtel beim Toilettengang immer am Haken ab”legen”.

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Mit Strickjacke habe ich den Jumpsuit inzwischen auch schon bei etwas kühleren Temperaturen getragen. Mal sehen wie weit er mich in den Herbst begleiten wird.
Ich bin jedenfalls sehr begeistert von meinem diesjährigen Geburtstagsoutfit.

Heute verlinkt auf den letzten Drücker beim MMM.

Kielo Wrap Dress – ein letztes Sommerkleid

Anfang August brauchte ich für einen Anlass “auf die Schnelle” ein Kleid und so kam mir das Nähkränzchen mit Elke bei uns zu Hause ganz recht.

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Der Schnitt für Kielo von named war vorhanden und im Stoffladen fiel mir ein fließender Viskosejersey in die Hände der den perfekten Fall hat.

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Seit das Kleid fertig ist, wurde es direkt nach dem Waschen immer gleich wieder getragen. Ich ärgere mich fast ein wenig, dass ich diesen raffinierten Schnitt nicht schon früher genäht habe.
Für diesen Sommer ist es jetzt wohl eher zu spät, aber es wird garantiert im kommenden Jahr noch ein Exemplar geben.

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Ich finde beide Tragevarianten – egal ob vorne oder hinten gebunden – haben ihren Charme.

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Falls mir ein schöner Stoff für den Herbst in die Arme fällt, werde ich vielleicht auch noch die Variante mit langen Ärmeln ausprobieren.

 

Damit verlinke ich mich heute zum ersten Mal bei SewLaLa einer “neuen” Linkparty, die heute bereits zum 12. Mal stattfindet.

Mit dem Jumpsuit aus dem Urlaub zum MMM

Aus einer Laune raus, kaufte ich vor einigen Jahren einen Jersey-Jumpy der seither in jeden Urlaub zum Faulenzen mitgenommen wurde. Einfach anziehen und wohlfühlen.

Vor wir in diesem Jahr nach Sardinien in den Urlaub gestartet sind, hatte ich Lust mir einen sommerlichen Jumpsuit zu nähen der auch mal zum Restaurantbesuch ausgeführt werden kann. Das Schnittmuster Julika von Prülla hatte ich mir schon voriges Jahr mal angesehen und so habe ich es kurzerhand bestellt.

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Als Probemodell entstand aus einem schon jahrelang abgelagerten Anker-Stoff ein Zuhause-Modell. Nachdem die Probe geglückt war, wurde Stoff gekauft. Ich wollte gerne eine Variante mit langer Hose. Der Bund den ich im Probemodell noch aus Bündchen gemacht hatte wollte ich aus dem selben Stoff zuschneiden wie den Rest, aber mit Gummiband und Kordel versehen. Zum ersten Mal hab ich hier auch Einschlagösen verwendet. Hat mit etwas Verstärkung durch Vlieseline super geklappt.

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Da mir die geteilte Version im Oberteil des Probemodell´s sehr gut gefallen hat und ich auch den Musterstoff nicht bis zum Gesicht (bzw. am ganzen Körper) haben wollte, habe ich den Stoff mit sommerlichem weiß kombiniert.

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Für den Rücken sind im Schnittmuster zwei Optionen vorgesehen, gerader “Schlitz” oder so leicht überschlagen. Entgegen dem Probemodell wurde es hier die überschlagene Variante. Gefällt mir fast besser. Verzeiht auch beim im Rücken selbst binden etwas mehr.

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Mit dem Endergebnis bin ich echt zufrieden. Für den Urlaub perfekt, und wie ich finde auch tragbar für einen nicht so ganz förmlichen “Urlaubs-Restaurant-Besuch”. Wurde gestern Abend so ausgeführt, auch wenn mein Mann lachte und meinte, ob ich in Jogginghose ginge…

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Sicherlich kein Kleidungsstück um damit zur Arbeit zu gehen, aber das war auch nicht der Plan bei der Stoffauswahl.

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Ich könnte mir gut vorstellen mal noch eine einfarbige Variante zu nähen, um zu sehen wie der Schnitt dann wirkt. Aber vielleicht inspiriert mich ja auch der Special-MMM-Jumpsuit zu ganz neuen Schnittmustern.

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Bis dahin genieße ich jetzt erstmal noch die letzten Urlaubstage in Bella Italia bevor es wieder nach Hause und damit auch in die Reichweite der Nähmaschine (und vermutlich erstmal der Waschmaschine) geht.

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Fazit: Jumpsuit Experiment geglückt!

Verlinkt beim Motto MMM: Jumpsuit

Familienfest und ein neues Kleid

Heute hat unsere größte Nichte Ihre Konfirmation gefeiert. Dazu hab ich es mir natürlich nicht nehmen lassen und wollte mir ein neues Kleid nähen.

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Bilder vom Entstehungsprozess gab es ja bereits auf Instagram zu sehen. Da ich den Schnitt schon für mein Jeanskleid benutzt habe wusste ich, dass die “schwierigsten” Stellen in Form der Paspeltaschen gleich am Anfang auf mich warten. Als diese mit der weichen Viskose mal bewältigt waren, war der Rest fast ein Kinderspiel.

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Trotzdem wurde das Kleid (bei mir ja fast schon Tradition – bei Fest-Kleidern, wie hier und hier) erst am Tag vor der Feier fertig. Waren ja auch nur noch Belege & Säume zu erledigen.

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Obwohl das Wetter prima mitgespielt hat, war ich doch froh einen perfekt passenden Kauf-Blazer im Schrank zu haben. Denn gerade in der Kirche konnte man ein Jäckchen sehr gut gebrauchen.

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Ich bin nach wie vor verblüfft, was die Stoffwahl ausmacht. Der Schnitt fällt mit der Viskose noch um ein vielfaches schöner. Vielen lieben Dank übrigens an die liebe Elke von der ich den Stoff bekommen habe.

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Zur Feier des Tages durfte mein Lieblings-Fotograf auch mit vor die Kamera. Hatte er doch als Pate heute auch eine wichtige Aufgabe. Ich mag das Bild von uns beiden sehr.

Schnittmuster: Titelkleid #102 aus der Burda 03/2016