MMM im Juli–meine Griechische Urlaubsgardarobe

Dieser Beitrag ist zuerst auf dem MMM zum Sommerspezial  erschienen.

Ich zeige euch heute einen Teil meiner neuen Urlaubsgarderobe. Im Mai ging es für uns auf die Kykladeninseln Naxos und Paros. Dafür war noch dringender Bedarf an luftigen Sommerkleidern. Eines davon möchte ich euch heute mit Bildern aus Paros zeigen.

Welche Farbe passt zu einem Griechenland-Urlau besser als blau und weiß?

Das dachte ich mir auch, als ich den gestreiften Hemdenstoff mit hohem Baumwoll-Anteil in einem örtlichen Stoffladen gefunden habe.

Beim Schnitt handelt es sich um ‚Charlie Caftan‘ von Closet Case Patterns. 

Inspiriert zu dem Schnitt hat mich die liebe Wolleliese – die dem Schnitt im letzten Sommer bereits verfallen war. Auch ich bin nicht sicher ob es mein einziges bleibt.

Da es beim Nähen vor dem Urlaub schnell gehen musste, habe ich bei dem Paneel im Vorderteil etwas „getrickst“. Eigentlich wird das sauber verstürzt, damit von außen keine Naht sichtbar ist.

Ich habe hingegen den unteren Teil auf die selbe Breite gerafft wie das Oberteil (eigentlich ist es ja nur ein Schnittteil), mit einem Breiten Zickzack-Stich verbunden und dann das Paneel von außen knapp-kantig aufgesteppt. Das „innere“ Paneel habe ich dann aber hübsch von Hand aufgenäht.

Gefällt mir! War eindeutig schneller und mit weniger Denkarbeit verbunden. 

Ein weiteres großes Plus sind die im Schnitt bereits enthaltenen recht großen Nahteingriffstaschen. Damit bleiben kaum mehr Wünsche offen.

Die Bindebänder sind im Schnitt optional, je nach gewählter Variante. Für mich war das aber Pflicht, denn ein bisschen auf Taille muss ein Kleid bei mir schon sein, sonst fremdle ich mit der Silhouette zu sehr.

Auch wenn sich diese gerade ein wenig verändert – soviel dazu 😉

Ein weiterer gestreifter Stoff würde noch am Lager liegen, mal sehen ob es noch eine Maxiversion des Charlie Caftan in diesem Sommer gibt.

Jetzt freue ich mich aber durch den MMM zu stöbern und bin gespannt was Ihr diesen Sommer so tragt.

MMM – und noch ein Kielo…

Hab ich schon erwähnt dass ich ein Fan von diesem Schnittmuster bin?

Sommerkielo_03

Mein Weihnachtskleid 2018 war ja bereits das 2. Kielo, nach der Sommervariante im vergangenen Jahr. Inzwischen ist diese Sommerversion sogar schon Kielo Nr. 4 – ein weiteres mit dreiviertel Arm vom schönen Burg-Näh-Wochenende hat es noch gar nicht auf den Blog oder Instagram geschafft.

Aber lange Rede kurzer Sinn. Ich war im April zum 20 jährigen Schul-Abschluss-Klassentreffen in Wertingen und konnte mir natürlich einen Abstecher zu Buttinette nicht verkneifen. Dabei fand ich den hübschen leider recht flutschigen Jersey (mit Polyanteil).

Sommerkielo_05

Da auch der Stoff meines ersten Kielo aus einer ähnlichen Haptik und Zusammensetzung besteht, wusste ich schon dass der Stoff sehr gut fällt und das Kleid damit echt angenehm zu tragen ist.

Sommerkielo_01

Für den Urlaubskoffer fehlte eh noch das ein oder andere luftige Sommerkleid und so habe ich Anfang Mai noch ganz schnell mein neues Kielo für den Koffer genäht.
Was sonst noch mit in den Urlaub durfte, das zeige ich euch im Juli bei unserem “Urlaubs”-Special auf dem MMM.

Sommerkielo_04

Heute empfängt uns beim MMM aber erst noch die andere Elke mit Ihrem unglaublich hübschen Dirndl dass Sie mit Hochdruck für ein Familienfest Anfang Mai genäht hat.
Liebe Elke das ist dir sehr gut gelungen.

MMM im Mai–Kleid Zaria

Bei diesem Kleid vereinen sich viele Nähwochenenden – welche bei denen ich war und welche, bei denen ich leider nicht dabei sein konnte.
Auf dem Weg zur Rochsburg 2018 habe ich den schönen Elastischen “Jeansstoff” bei Zuleeg im Lagerverkauf erstanden. Eigentlich war der Plan daraus eine bequeme Hose zu nähen. Nachdem ich aber das hübsche Kleid Zaria von Wolleliese gesehen habe, dass sie beim Klosternähen vergangenen Herbst (da war ich leider verhindert) genäht hat, wurde für das Nähwochenende 2019 auf der Rochsburg Zaria aus diesem Stoff zugeschnitten.

Zaria (1) 

Der Schnitt ist aus der La Maison Victor, Herbst 2018. Nach der ersten Anprobe zeigte sich, dass mir das Kleid am Ausschnitt und in der Schulterweite eine Nummer zu groß ausgefallen ist. Vielleicht auch einfach die falsche Größenwahl. Aber es war ja schon zugeschnitten…

Zaria (2)

Ich musste also am Ausschnitt ein bisschen improvisieren und so hab ich hier einfach 2 kleine Falten gelegt um etwas der vielen Weite rauszunehmen. Natürlich musste ich dann auch den Beleg anpassen, aber das war kein größeres Problem. Dadurch hab ich es dann aber am letzten Tag des Nähwochenendes nicht mehr geschafft das Kleid fertigzustellen. Die letzten Nähte und Säume sind dann kurz vor Ostern zu Hause entstanden.

Zaria (4)

Wie schon Doreen fand ich die in der Seitennaht gefassten Gürtelteile eher ungeschickt. Da das Rückenteil auch keine Abnäher besitzt hatte ich die Befürchtung, dass es die Seitennaht dadurch beim Binden unschön nach vorne zieht.

Zaria (5)

Deshalb ist das Kleid jetzt im Prinzip ein “gerades” Hängerchen, das mit Gürtel auf Figur gebracht wird. Da meine Stoffmenge ein bisschen knapp war, hab ich einen hübschen Lager-Patchworkstoff zu einem Bindeband verarbeitet und dadurch noch einen kleinen “Farbtupfer” auf dem sonst schlichten Kleid. Zum “Jeanskleid” passen natürlich auch noch jede Menge andere Gürtel aus dem Bestand.

Heute zum 1. Mai begrüßt uns Ina auf dem MeMadeMittwoch mit einem schönen Frühlingskleid, dem ich beim Entstehen auch schon auf dem Burgnähwochenende zuschauen konnte.

Zaria (3)

MMM am 06.03.2019

Habt Ihr die ersten frühlingshaften Tage auch schon so sehr genossen wie ich?

Ich bin ja so gar kein Wintermensch und freue mich sehr auf den nahenden Frühling.

Inspiriert auf Instagram – wo ich Kleid Elisabeth von Konfetti Patterns zum ersten Mal gesehen habe – wurde der Schnitt spontan gekauft. Im Lager fand sich ein schon bestimmt 5 Jahre abgelagerter Courtelle Jersey in lila. Die Farbe hat mich lange nicht angesprochen, aber vergangenen Herbst/Winter war die Farbe ja wieder öfter zu sehen.

Da ich bei Schnitten mit hoher Taille aufgrund meiner größeren Oberweite immer etwas vorsichtig bin – keiner will die Taillennaht auf der Brust tragen – habe ich das Oberteil beim Zuschnitt erstmal um 5 cm verlängert. Die erste Anprobe lies mich aber schnell zum Nahttrenner greifen und das Rockteil musste sich ganz schnell wieder vom Oberteil trennen. 

Um 3 cm gekürzt und wieder angenäht – gefällt es mir schon viel besser. Auch die Rocklänge habe ich um bestimmt 10 cm gekürzt, das liegt aber wohl eher an meiner etwas kleineren Körpergröße.

Was ich an dem Schnitt außerdem sehr raffiniert finde – der Beleg des Ausschnitts wird in der Taillen-Naht mitgefasst und ‚krabbelt‘ so nicht ständig raus. Ich gewähre euch mal einen Blick nach innen.

Blick nach Innen

Auch das Taillenband das im schrägen Fadenlauf zugeschnitten und nur zwischen Ober- und Rockteil gefasst wird finde ich ein besonders hübsches Detail.

Taillenband

Laut Anleitung kann das Rockteil klassisch mit Reihfäden gerafft werden oder mit Framilonband. Ich habe das erste und vermutlich auch das letzte Mal mit Framilonband gerafft. Das Ergebnis find ich ganz gelungen – die Ausführung fand ich eher mühsam und ein rechtes ‚Gezuppel‘.

Kleider – gerade mit etwas weiterem Rockteil –  brauchen natürlich unbedingt Taschen. In diesem Fall sind sie sogar im Schnitt enthalten gewesen.

Und da mich leider doch noch eine Erkältung erwischt hat style ich das Kleid vorerst doch lieber wieder mit Stiefeln und Schal. Das Kleid ist also perfekt wandlungsfähig für die nächste Zeit.

Ich könnte mir vorstellen, dass mich der Schnitt wieder zum Wiederholungstäter werden lässt. Vielleicht fürs Frühjahr in etwas hellerem gern auch gemusterten Stoff und mit kürzeren Ärmeln.

Jetzt mach ich´s mir im Sessel bequem und freu mich schon auf Eure Beiträge. 

Dieser Artikel erschien zuerst auf dem Blog des MMM

Vielen lieben Dank lieber Bruder für die spontanen tollen Bilder die wir am Sonntag noch geshootet haben.

WKSA 2018–erster Zwischenstand

Dieser Artikel ist zuerst auf dem Blog des MeMadeMittwoch im Rahmen des Weihnachtskleid Sew Along 2018 erschienen:

 

Hallo mein Name ist Elke und ich blogge schon seit vielen Jahren unter elkeundmatthias.de. Heute übernehme ich den Staffelstab von Nina, die uns mit Wiebke, Katharina, Sybille, Claudia und Dodo  aus der „alten“ Crew viele Jahre mit dieser tollen Plattform Freude bereitet haben. Vielen Dank für Alles!
Ich freu mich sehr Teil der neuen MMM-Crew zu sein, wir sehen uns hier jetzt also öfter.

Wie bereits letzte Woche berichtet, habe ich mich für Kleid Kielo von named entschieden. Zuschnitt war bereits zum letzen Wochenende erledigt, aber vergangene Woche kam soviel dazwischen, dass ich keine Zeit an der Nähmaschine verbringen konnte. Gestern konnte ich dann etwas Nähzeit einplanen und so kann ich euch ein bisschen Fortschritt am Weihnachtskleid zeigen.

Die Abnäher sind erledigt, die Schulternähte geschlossen und die Ärmel habe ich inzwischen eingenäht. Somit konnte ich auch schon eine erste Anprobe machen. Die Schultern passen ganz gut, allerdings muss ich wie man auf dem nächsten Bild sieht aus der hinteren Mittelnaht noch etwas Weite rausnehmen.

Auf der Puppe habe ich die beiden Seitenteile schon mal vorne zusammengesteckt damit Ihr eine Vorstellung habt wie das Kleid am Schluss wohl aussehen wird. Ich habe ja zuerst ein wenig gehadert, ob ich ein langes unifarbenes Kleid mit langen Ärmeln gut finden werde, aber ich glaube das wird echt gut. 

Die Bindebänder habe ich auch schon fertig. Diese müssen jetzt noch in der Seitennaht mitgefasst werden und dann sind es nur noch die Säume…. Es ist also nur noch ein kleiner Endspurt notwendig, dann ist mein sehr bequemes Weihnachtskleid schon fertig. Mit der Bindetechnik hat da jedenfalls jede Menge leckeres Weihnachtsessen Platz.

Ob ich wohl mit der verbliebenen Zeit noch ein zweites Weihnachtsoutfit in Angriff nehme?